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Zügig wachsende Rüben sind das Ziel - Tipps zur Rübensaat
Germany
March 28, 2013
Quelle: LIZ Newsletter
Wegen des ausgeprägten Wintergastspiels sind die Böden noch kalt und teilweise nass, und das bei vergleichsweise fortgeschrittener Jahreszeit. Besonnenheit bei den Feldarbeiten ist also gefragt, wenn die Bedingungen für zügigen Feldaufgang und ungestörte Pflanzenentwicklung stimmen sollen.
Unabhängig davon gelten folgende Tipps zur Rübensaat grundsätzlich:
- Möglichst wenig Luft in den Schlepperreifen.
- Etwaige Fahrspuren aus der Vorbewirtschaftung separat aufarbeiten.
- So flach wie möglich, so tief wie nötig bearbeiten
- Lieber zu grob als zu fein bearbeiten.
- Letzte Bodenbearbeitung nicht diagonal durchführen (diagonale Unebenheiten führen bei der Ernte zu erheblichen Problemen und Verlusten)
- Pillen ausreichend tief ablegen (Wasserführung von unten an die Pille gewährleisten) und mindestens 1,5 cm mit Erde bedecken
- Ablagetiefe muss nicht immer Bedeckungshöhe sein (je nach Nachläufer am Sägerät).
- Bedeckungshöhe des Saatgutes bei Feld-Waldmaus-Gefahr 2,5 cm.
- Saatanschlüsse lieber zu weit als zu eng (Ernteverluste durch umgestoßene Rüben)
- Möglichst Flächen zuerst außen im Kreis und dann innen säen (exaktes Aus- und Einsetzen).
- Vorgewende auf denen Mietenplätze vorgesehen sind ausreichend breit (mind. 60 Reihen) anlegen
- Spätere Durchbrüche durch vorzeitiges Ausheben oder späteres Einsetzen (1m) des Sägerätes markieren.
- Fahrgassen für Fahrten im Vorauflauf ggf. durch kurzes Zurücksetzen und Überfahren der Reihen markieren.
Zuckerrüben, die zügig wachsen, sind weniger anfällig für Krankheiten, Schädlinge und Herbizidstress.
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Website: http://www.liz-online.de Published: March 28, 2013 |